Horst Köhler unterzeichnet Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung

Stasi 2.0

„… und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. … das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

Herrmann Göring

Mehr Informationen zur Vorratsdatenspeicherung hier, hier und hier.

Frohe Weihnachten

Weihnachten

Als Scheidungswaise wächst der Junge in Alabama auf, in einem großen Haus auf dem Land. Mit Tanten und Onkeln, Vettern und Cousinen. Besonders lieb ist ihm eine ältere, weißhaarige Cousine, der ruhende Pol in seinem aufregenden Jungenleben: Fräulein Sook. Fräulein Sook ist von einer tiefen, heiteren, urtümlichen Frömmigkeit, fast wie ein großes Kind. „Alles, was geschieht“ – so ihre stehende Redewendung – „ist des Herrn Wille.“ Sook ist es auch, die dem Jungen vom Weihnachtsmann erzählt: „…von seinem wallenden Bart, seinem roten Mantel, seinem klingenden, mit Geschenken beladenen Schlitten.“ Aus der vertrauten Kinderwelt wird er herausgerissen: Sein Vater wünscht, er solle Weihnachten bei ihm in New Orleans verbringen, über fünfhundert Meilen entfernt. Eine Schreckensnachricht. Denn der Vater ist ihm ganz fremd geblieben. Der Junge will nicht. Und dann die Weihnacht. Da beobachtet der Kleine den Vater heimlich, wie er in der Nacht Päckchen unter dem Baum arrangiert – der Vater also! Das Ende des Traums. Der Abschied vom Vater ist kühl. Zu Hause in Alabama, beim Schlafengehen, im dunklen Zimmer erzählt er Sook alles. Sie tröstet ihn: Natürlich gibt es den Weihnachtsmann. Er ist nur sehr überlastet und deshalb hat der Herr die Aufgabe auf uns alle verteilt.

TAZ berichtet über rechte „Schülerzeitungen“

Schüler gegen Rechts
(Schüler gegen Rechts Demonstration am 3.März 2007)

Der Autor Sebastian Wieschowski bericht über den katastrophalen Zustand der Kölner Jugendmedienlandschaft:

„Oberbürgermeister Fritz Schramma feiert Köln als die Medienhauptstadt Deutschlands – jedoch fehlt es weit und breit an demokratischer Nachwuchsförderung.“, so der Schülerzeitungsredakteur Andreas Pöttgen.
Diesen Eindruck hat auch Daniel Bär. Der 18-jährige Schüler ist einer, der nicht so leicht aufgibt. Jüngst hat er die Demonstration „Schüler gegen rechts“ mit organisiert. Nun hat er mit Freunden einen Verein gegründet, der Schülerzeitungen helfen will: „Wir werden junge Medienmacher mit Seminaren, Recherchebesuchen, Diskussionen und Publikationen bei ihrer Arbeit unterstützen“, berichtet Bär. Eine viel versprechende Idee – die bei der Stadt offenbar auf wenig Interesse stößt: „Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass junge Leute, die neue Angebote zur Förderung der Medienkompetenz schaffen wollen, keine Unterstützung erhalten“, berichtet Bär.

Der ganze Artikel ist hier zu finden.

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