Alles oder nichts

SommerDas das Schulsystem in NRW unfair ist, war mir schon lange klar. Doch heute hat mich eine Vorschrift in der Prüfungsverordnung besonders aus den Socken gehauen.

Nehmen wir mal an, ein Schüler besucht zwei Jahre die Berufsschule mit dem Ziel das Fachabitur zu absolvieren. Mit den Noten 3 in Mathe, 4 in Deutsch und 4 in Englisch geht er in die Prüfungen.

Nun besagt die Prüfungsordnung NRW unter anderem, dass bei einer Differenz von zwei Noten in den schriftlichen Prüfungen, der Schüler in dem jeweiligen Prüfungsfach in die mündliche Nachprüfung muss. Der Schüler hat in Mathe nun eine 5 geschrieben und in Englisch ebenso. In einer mündlichen Nachprüfung wird das Fach Mathe wegen der Differenz erneut geprüft. Doch der Schüler bleibt bei seiner fünf.

Das würde nun bedeuten, dass der Schüler auf seinem Zeugnis in Mathe, Deutsch und Englisch eine 4 bekommt. Damit wäre das Fachabitur erreicht. Eigentlich! Doch die Prüfungsordnung sieht bei zwei fünfen in den Prüfungen ein Durchfallen des Schülers vor. Selbiges, wenn der Schüler eine 6 schreibt.
Ergo: Der Schüler war zwei lange Jahre auf der Berufsschule und hat sein Fachabitur trotz ausreichender Leistungen nicht bestanden!

Für die zweite 5 kann der Schüler eine freiwillige mündliche Prüfung machen. Doch in der Regel weiß das kein Schüler. Unfair ist aber auch, dass der Lehrer dem Schüler die Information mit der freiwilligen mündlichen Nachprüfung gar nicht erst geben muss. Der Lehrer könnte den Schüler eiskalt durchfallen lassen.

Was haben wir gelernt? Verlass dich nicht auf deinen Lehrer sondern wälze selbst alle Verordnungen!

Ab in die Schweiz

Dornier 328Ab Dienstag bin ich wieder im Ausland unterwegs. Diesmal befinde ich mich dann in der schönen Schweiz in Genf und nehme am DGB und Friedrich-Ebert-Stiftung Studienseminar im Rahmen der 97. ILO Internationalen Arbeitskonferenz zum Thema Sozialpolitik teil.

Mich erwarten interessante Hintergrundgespräche, spannende Diskussionsen und viele neue nette Menschen.

Doch zuerst freue ich mich vorallem auf den Hinflug. Schließlich fliege ich mit einer kleinen Propellermaschine von Köln nach Genf – da spürt man bestimmt noch die Flughöhe und Windkräfte 😉

Mach mal langsam – nimm dir Zeit dich auszuruhen

Daniel am StrandEinfach mal entspannen, die Seele baumen lassen, Spaß haben und nicht viel über Probleme nachdenken. Endlich war es so weit!

Vergangene Woche war ich mit Melanie, Lena und Nina aus meiner ehemaligen Schulklasse auf der holländischen Insel Zeeland und habe in einem „Center Parcs“-Park Urlaub gemacht. Es tat richtig gut.

Wir waren jeden Tag schwimmen, haben viel miteinander geredet und gut gegessen und sind auch knappe 50 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Auch die lange Autofahrten haben wir mit Bravour gemeistert 😉

Hier findest du ein paar schöne Bilder

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