Au revoir – Abi in der Tasche

Drei lange Jahre auf der Georg-Simon-Ohm Schule sind endlich vorbei. Nun darf ich mich „Staatlich geprüfter Informationstechnischer Assistent mit Fachhochschulreife“ nennen. Bin froh, dass ich nun das Fach-Abi in der Tasche habe und damit ein Studium beginnen kann. Der Schnitt ist mit 2,7 nicht gerade spitze, aber mir reicht es.

Allerdings ist mein Zeugnis noch voller Fehler. Im Kleingedruckten wurden massenweise Rechtschreibfehler abgedruckt. Zum Beispiel heißt es an manchen Stellen „Abschluß“ anstatt „Abschluss“ oder „Kultusministferenz“ anstatt „Kultusministerkonferenz“. Auch das Wort „Staatlich“ wurde falsch geschrieben und heißt nun „Statlich“. Meiner Meinung nach, sind das keine peinlichen Fehler mehr, sondern ein fettes Desaster. Schließlich wurde ich von dieser Schule ausgebildet – und eine Schule darf sich solche blöden Rechtschreibfehler wirklich nicht erlauben.

Des Weiteren werde ich wegen meiner pauschalisierten Kopfnoten Einspruch einlegen – obwohl ich mit „gut“ bzw. „sehr gut“ bewertet wurde. Das Sozialverhalten lässt sich einfach nicht von Lehrern bewerten!

Teilnehmerzahlen explodieren

JME beim ZDFMorgen beginnen wir mit den ersten Teilnahmebestätigungen der JugendMedienEvent Teilnehmer. Schon jetzt können wir mehr als die Hälfte der Teilnehmer zum JugendMedienEvent nach Mainz zum ZDF einladen. Wer sich also nicht bald anmeldet, wird nicht dabei sein können.

Die Teilnehmer können sich auf ein spannendes, interessantes und abwechslungsreiches Programm freuen. Am Donnerstagabend gibt’s eine Kinopreview. Am nächsten Tag können die Teilnehmer hinter die Kulissen des ZDFs schauen, Workshops machen und mit hochkarätigen Gästen diskutieren. Am Freitagabend gibt’s einen coolen Poetry Slam. Am Wochenende stehen dem Teilnehmer vier Seminare zur Auswahl. Profis berichten aus ihrem Alltag und vermitteln ihr Wissen.

Also – wer sich jetzt nicht anmeldet, ist selber schuld!

www.jugendmedienevent.de

Alles oder nichts

SommerDas das Schulsystem in NRW unfair ist, war mir schon lange klar. Doch heute hat mich eine Vorschrift in der Prüfungsverordnung besonders aus den Socken gehauen.

Nehmen wir mal an, ein Schüler besucht zwei Jahre die Berufsschule mit dem Ziel das Fachabitur zu absolvieren. Mit den Noten 3 in Mathe, 4 in Deutsch und 4 in Englisch geht er in die Prüfungen.

Nun besagt die Prüfungsordnung NRW unter anderem, dass bei einer Differenz von zwei Noten in den schriftlichen Prüfungen, der Schüler in dem jeweiligen Prüfungsfach in die mündliche Nachprüfung muss. Der Schüler hat in Mathe nun eine 5 geschrieben und in Englisch ebenso. In einer mündlichen Nachprüfung wird das Fach Mathe wegen der Differenz erneut geprüft. Doch der Schüler bleibt bei seiner fünf.

Das würde nun bedeuten, dass der Schüler auf seinem Zeugnis in Mathe, Deutsch und Englisch eine 4 bekommt. Damit wäre das Fachabitur erreicht. Eigentlich! Doch die Prüfungsordnung sieht bei zwei fünfen in den Prüfungen ein Durchfallen des Schülers vor. Selbiges, wenn der Schüler eine 6 schreibt.
Ergo: Der Schüler war zwei lange Jahre auf der Berufsschule und hat sein Fachabitur trotz ausreichender Leistungen nicht bestanden!

Für die zweite 5 kann der Schüler eine freiwillige mündliche Prüfung machen. Doch in der Regel weiß das kein Schüler. Unfair ist aber auch, dass der Lehrer dem Schüler die Information mit der freiwilligen mündlichen Nachprüfung gar nicht erst geben muss. Der Lehrer könnte den Schüler eiskalt durchfallen lassen.

Was haben wir gelernt? Verlass dich nicht auf deinen Lehrer sondern wälze selbst alle Verordnungen!

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