Plakate und Flyer, große Podiumsdiskussionen, Berichte in der Studentenzeitung – darauf muss man beim Wahlkampf für das Studierendenparlament der Rheinischen Fachhochschule leider verzichten. Weshalb sollte also ein fremder Mit-Student mich wählen? Weil ich mich einsetzen möchte! Ich möchte aktiv im StuPa mitarbeiten und Dinge bewegen. Auch an einer privaten Uni lässt sich einiges besser machen. Also, unterstützt mich!
P.S.: Vom 07.12. – 11.12.2009 an allen RFH-Vorlesungsorten in der Mittagspause und vor den Abendvorlesungen kann gewählt werden!
Wie manche vielleicht schon über meine Twitter- oder Facebookmeldungen mitbekommen haben, habe ich mich nicht wieder in den Vorstand der Jungen Presse NRW wählen lassen. Diese Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Die vier Jahr in diesem Verein haben mir enormen Spaß bereitet und mir persönlich sehr viel gebracht. Ich denke, wir hatten eine gute Zeit mit tollen Erfahrungen und spannenden Projekten. Doch nun ist es vorbei. Ich werde mein freie Zeit in die Uni stecken – und vorallem noch aktiver bei den Jusos werden. Ich denke, dass dies eine gute Entscheidung ist. Die Junge Presse wird auch ohne mich viele tolle Sachen auf die Beine stellen. Und ich habe neue Freiheiten. Denn ich muss nicht mehr auf meine E-Mails innerhalb weniger Stunden reagieren oder immer ein zweites Handy mitführen. Die Arbeit im Vorstand war gut und richtig, aber eben auch mit viel Verantwortung verbunden. Dieser bin ich eigentlich immer nachgekommen, doch jetzt ist erstmal Schluss damit!
Nun bin ich inzwischen fast drei Monate Student und werde mit der Zeit immer zufriedener. Die Wahl eines richtigen Studiengangs ist mir nicht leicht gefallen. Doch umso fröhlicher bin ich nun mit der getroffenen Entscheidung an der Rheinischen Fachhochschule in Köln Medienwirtschaft zu studieren.
Die Inhalte sind interessant, die Dozenten top, allgemeine Studienbedingungen auch klasse (Kein Wunder, zahle auch einen hohen Semesterbeitrag) und meine Kommilitonen sind auch fast alles nett. Studieren allgemein macht mir auch große Freude. Man hat zwar viel zu tun (Referate, Hausarbeiten,…), aber man kann sich die Zeit ganz gut selbst einteilen. Ich stelle zwar fest, dass diese neuen Freiheiten nicht immer besonders gut für mich sind – lasse gerne mal die eine oder andere Vorlesung ausfallen – allerdings sind es genau diese Freiheiten, dich mich frei handeln lassen. Damit kann ich gut Leben!
Allerdings muss ich ehrlich eingestehen, dass ich bereits jetzt ein wenig Angst vor den Prüfungen habe. Die Prüfungsphase im Januar wird wohl sehr hart – schreibe neun Klausuren innerhalb zwei Wochen. Aber naja, so ist das eben alle sechs Monate. Nun wird erstmal weiter studiert!
Die Junge Union Köln liebäugelt anscheinend mit der rechtsextremen Partei “Pro Köln”. Das JU-Mitglied Alexander Conrad war am vergangenem Mittwoch auf der Pro Köln-Mahnwache vertreten und hat dort gemeinsam mit den Vertretern von Pro Köln gegen den Bau der Großmoschee in Köln-Ehrenfeld demonstriert. Dies zeigt mal wieder, wie nah die JU mit Pro Köln ideologisch verwandt ist.
Witziges Detail am Rande: Die JU Köln behauptet in einer Stellungsnahme, dass Alexander Conrad nichts mit der JU zu tun hat. Der Google Cache zeigt aber, dass Alexander Conrad die inhaltlichen Vorbereitungen für eine JU-Veranstaltung im Oktober 2008 getroffen hat – heute zeigt die JU-Webseite den Namen von Alexander nicht mehr an. Ein Schelm, wer Böses denkt…
