Alles oder nichts

SommerDas das Schulsystem in NRW unfair ist, war mir schon lange klar. Doch heute hat mich eine Vorschrift in der Prüfungsverordnung besonders aus den Socken gehauen.

Nehmen wir mal an, ein Schüler besucht zwei Jahre die Berufsschule mit dem Ziel das Fachabitur zu absolvieren. Mit den Noten 3 in Mathe, 4 in Deutsch und 4 in Englisch geht er in die Prüfungen.

Nun besagt die Prüfungsordnung NRW unter anderem, dass bei einer Differenz von zwei Noten in den schriftlichen Prüfungen, der Schüler in dem jeweiligen Prüfungsfach in die mündliche Nachprüfung muss. Der Schüler hat in Mathe nun eine 5 geschrieben und in Englisch ebenso. In einer mündlichen Nachprüfung wird das Fach Mathe wegen der Differenz erneut geprüft. Doch der Schüler bleibt bei seiner fünf.

Das würde nun bedeuten, dass der Schüler auf seinem Zeugnis in Mathe, Deutsch und Englisch eine 4 bekommt. Damit wäre das Fachabitur erreicht. Eigentlich! Doch die Prüfungsordnung sieht bei zwei fünfen in den Prüfungen ein Durchfallen des Schülers vor. Selbiges, wenn der Schüler eine 6 schreibt.
Ergo: Der Schüler war zwei lange Jahre auf der Berufsschule und hat sein Fachabitur trotz ausreichender Leistungen nicht bestanden!

Für die zweite 5 kann der Schüler eine freiwillige mündliche Prüfung machen. Doch in der Regel weiß das kein Schüler. Unfair ist aber auch, dass der Lehrer dem Schüler die Information mit der freiwilligen mündlichen Nachprüfung gar nicht erst geben muss. Der Lehrer könnte den Schüler eiskalt durchfallen lassen.

Was haben wir gelernt? Verlass dich nicht auf deinen Lehrer sondern wälze selbst alle Verordnungen!

Prüfungs-Marathon vorbei

PrüfungsstrssZwei Wochen Prüfungsstress habe ich heute hinter mich gebracht. Ganze Sieben Prüfungen für die Fachhochschulreife und der Ausbildung zum IT-Assistenten mussten geschrieben werden. Ein hartes Stück Arbeit war das.

Deshalb bin ich sehr froh, dass die Schulzeit nun vorbei ist. Ob ich bestanden habe, erfahre ich erst im kommenden Monat. Aber ich mache mir da keine großen Sorgen. Ich muss höchstens in eine Nachprüfung – aber das sollte machbar sein.

Was kommt dann?

Ein ZiviEnde Mai bin ich endlich mit der Schule fertig. Dann habe ich mein Fachabitur und eine Ausbildung zum Informationstechnischen Assistenten in der Tasche. Doch wie geht es dann mit mir weiter? Eine gute Frage. Diese stelle ich mir auch schon seit geraumer Zeit.

Doch das Licht am Ende des Tunnels wird heller: Ich werde wohl einen Zivildienst leisten. Deshalb bin ich zur Zeit auf der Suche nach einer vernünftigen Zivi-Stelle. Gerne habe ich mit jungen Menschen zu tun, vorallem im Bereich Bildung und Medien. Die Pflege liegt mir nicht, Menschen kutschieren will und kann ich nicht – habe schließlich keinen Führerschein. Nunja, ich werde mich weiterhin informieren und bei verschiedensten Trägern melden. Vielleicht kennst du eine optimale Stelle? Dann melde dich ;) !

Ich hab´s schon immer gewusst

Hausaufgaben sind sinnlos!

SchulaufgabenErziehungswissenschaftler der Technischen Universität Dresden haben jetzt entdeckt, dass Schüler den Nachmittag statt mit Schulaufgaben genauso gut mit ihren Freunden verbringen könnten. Gute Schüler würden nämlich durch Hausaufgaben nicht unbedingt besser und schlechte Schüler begriffen durch bloßes Wiederholen daheim noch lange nicht, was sie schon am Vormittag nicht richtig verstanden haben. Die Ergebnisse zeigten einmal mehr, dass Hausaufgaben keinerlei nachweisbaren Einfluss auf die Schulnoten hätten, teilt die Hochschule mit. (KSTA.de)

Mehr Informationen dazu findest du hier.