Eine spannende Reise

Gerade sitze ich auf meinem Zimmer in der Jugendherberge Duisburg. Wir haben 1 Uhr. In weniger als 48 Stunden mache ich mich auf die wohl spannendste Reise in meinem bisherigen Leben. Ich fliege für eine Woche nach Israel. Ich erkunde das Land, lerne neue Menschen kennen und komme hoffentlich mit vielen tollen Erinnerungen wieder zurück.

Ich weiß noch nicht genau, was mich dort erwartet. Vermutlich werde ich in Tel Aviv einen kleinen „Kulturschock“ erleben, aber das werde ich aushalten. Ein wenig Sorgen habe ich aber schon noch. Wie werden wohl junge Deutsche dort aufgenommen? Ist es vielleicht ein Plus, dass ich den Kriegsdienst verweigert habe? Oder spielt das Ganze überhaupt gar keine Rolle mehr?

Sofern ich wieder gesund und heile zurück komme (davon gehe ich erst mal aus), werde ich ganz sicher über meine Reise berichten. Also freut euch auf tolle Bilder und spannende Eindrücke. Bei Gelegenheit werde ich auch von Ort berichten.

365 Tage im Schnelldurchlauf

Und noch ein Jahr. Irgendwie merkwürdig, wie schnell die Zeit vergeht. Morgen startet das neue Jahr, in drei Monaten werde ich 20 Jahre alt und in drei Jahren bin ich hoffentlich mit meinem Studium fertig, das ich im Oktober vermutliche beginnen werde. Hört sich alles noch weit entfernt an, aber ich befürchte, dass die Zeit im Eiltempo verrinnt. Und ich bleibe dabei auf der Strecke. In ein paar Jahren werde ich mich fragen, wo meine Jugend geblieben ist. Doch bis dahin ist noch viel zu tun!

Im Februar reise ich nach Straßburg und für eine Woche nach Israel. Im März feier ich meinen 20. Geburtstag, im April geht es nach Lissabon und im Mai beende ich meinen Zivildienst. Danach kommt das Studium. Ich freue mich drauf!

Ehrenamtspreis erhalten!

Gestern war ein großer Tag für mich. Im Tanzbrunnen am Rhein wurde ich mit dem Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2008“ der Stadt Köln ausgezeichnet.

Mein ehrenamtliches Engagement in und um Köln fand die Jury sehr lobenswert, weshalb ich diesen Preis vom Oberbürgermeister Fritz Schramma erhalten habe. Ich bin sehr glücklich über diese Auszeichnung und auch ein wenig Stolz.

Ich habe gestern neue Motivation erfahren und freue mich auf viele weitere spannende Projekte und möchte jeden dazu aufrufen, sich ebenfalls zu engagieren!

Update 29. Oktober 2008: Ich habe nun mal diverse Presseberichte verlinkt ;)

Mein Zivildienst – Ein Zwischenbericht

JFCEndlich Wochenende! Heute ging die zweite Woche meines Zivildienstes beim JFC Medienzentrum in Köln vorbei. Es war sehr aufregend. Denn bisher hatte ich immer viel zu tun und viele neue Leute kennengelernt.

Mein Aufgabengebiet ist breit gefächert: Telefondienst, Computersupport, Putzen, Postabholung, Transportfahrten und vieles mehr – alles, was in solch einer Institution eben gemacht werden muss, wird von uns Zivis gemacht.  Wir sind zu dritt und irgendwie „Mädchen für alles“ – ohne uns würde hier wahrscheinlich nur wenig laufen ;-)    Aber das ist auch gut so.  Obwohl Putzen beispielsweise nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung gehört, macht die Arbeit beim JFC viel Spaß und ich bin sehr froh, meinen Zivildienst dort leisten zu dürfen. Wobei neun Monate dann auch lang genug sind.

Mit meinen neuen Kollegen komme ich auch sehr gut zurecht. Viele sind Praktikanten, FSJler oder Europäische Freiwillige und nicht viel älter als ich.

Ich denke, dass ich hier einiges an Vorerfahrung einbringen kann aber auch einiges dazu lernen werde. Demnächst darf ich auch inhaltlich beitragen, was mich schon besonders freut.

Als ich damals zur Musterung musste, hatte ich absolut keine Lust auf Bundeswehr oder Zivildienst. Aber so langsam habe ich mich damit angefreundet. Schließlich werden Zivis ordentlich (im Vergleich zur Schulzeit) gut bezahlt und profitieren von einigen Zusatzleistungen wie den bezahlten Rüstzeiten. Im Februar nächsten Jahres werde ich deshalb auch eine Woche nach Israel reisen und dort Land und Leute kennenlernen.