Bereits in einem vorherigen Blogbeitrag habe ich geschrieben, dass der Flughafen von Freetown – der einzige Internationale in Sierra Leone – eher an einen kleinen Provinzbahnhof als an einen Flughafen erinnert. Diesen Eindruck möchte ich gerne mit Bildern belegen:
Das ist der Wartebereich im Terminal.
Hier beginnt das Boarding. Zwei Gates sind vorhanden, aber es kommt praktisch nie vor, dass zwei Flüge gleichzeitig bestückt werden, da es so viele Flüge garnicht gibt.
Hier findet der Check-In statt. Die Airline, die an diesem Tag in FNA landet, bringt ihre eigenen Schilder und Technik mit. Auch viel Personal ist dort, um das Flughafenpersonal zu unterstützen. Als ich eingecheckt habe, fiel der Strom aus. Die Computer liefen weiter, doch das Gepäckband blieb stehen.
Es gibt eine Herren – und eine Damentoilette im Terminal.
Sogar ein kleiner Shopping-Trip ist möglich. Lohnt sich aber nur für Zigaretten oder Vodka, denn der ist sogar billiger als in Polen.
Dort steht der Flieger vor dem Boarding und wartet auf seine Fluggäste.
Die Sicherheitskontrollen sind ein Paradies für jeden Terroristen. Technische Geräte werden nicht verwendet um die Personen und das Gepäck zu überprüfen. Die Mitarbeiter werfen einen kurzen Blick in den Koffer und tasten die Reisenden ab. Sollte etwas verdächtiges gefunden werden, kann man mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit das Personal mit ein paar Euro bestechen.

