Mein Zivildienst – Ein Zwischenbericht

JFCEndlich Wochenende! Heute ging die zweite Woche meines Zivildienstes beim JFC Medienzentrum in Köln vorbei. Es war sehr aufregend. Denn bisher hatte ich immer viel zu tun und viele neue Leute kennengelernt.

Mein Aufgabengebiet ist breit gefächert: Telefondienst, Computersupport, Putzen, Postabholung, Transportfahrten und vieles mehr – alles, was in solch einer Institution eben gemacht werden muss, wird von uns Zivis gemacht.  Wir sind zu dritt und irgendwie „Mädchen für alles“ – ohne uns würde hier wahrscheinlich nur wenig laufen ;-)    Aber das ist auch gut so.  Obwohl Putzen beispielsweise nicht zu meiner Lieblingsbeschäftigung gehört, macht die Arbeit beim JFC viel Spaß und ich bin sehr froh, meinen Zivildienst dort leisten zu dürfen. Wobei neun Monate dann auch lang genug sind.

Mit meinen neuen Kollegen komme ich auch sehr gut zurecht. Viele sind Praktikanten, FSJler oder Europäische Freiwillige und nicht viel älter als ich.

Ich denke, dass ich hier einiges an Vorerfahrung einbringen kann aber auch einiges dazu lernen werde. Demnächst darf ich auch inhaltlich beitragen, was mich schon besonders freut.

Als ich damals zur Musterung musste, hatte ich absolut keine Lust auf Bundeswehr oder Zivildienst. Aber so langsam habe ich mich damit angefreundet. Schließlich werden Zivis ordentlich (im Vergleich zur Schulzeit) gut bezahlt und profitieren von einigen Zusatzleistungen wie den bezahlten Rüstzeiten. Im Februar nächsten Jahres werde ich deshalb auch eine Woche nach Israel reisen und dort Land und Leute kennenlernen.

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