Beim JugendMedienEvent gab es diesen Film bereits eine Woche vor dem offiziellen Start zu sehen. Und auf Telepolis ist nun eine sehr schöne Filmkritik veröffentlicht worden.
Es ist nur logisch, dass “Son of Rambow” in einem Kino beginnt, in einer Vorstellung von “First Blood”, dem ersten Rambo-Film, und dass er wieder im Kino endet – dieses Mal in einer Vorstellung von “Yentl”, was das religiöse Emanzipationsdrama des Films großartig zusammenfasst und kommentiert – ist ebenso folgerichtig. Es geht in diesem Film um den zehnjährigen Will Proudfoot, Sohn einer Familie, die der fundamentalistisch-religiösen “Plymouth-Bruderschaft” angehört. “Son of Rambow” handelt auch von der langsamen Emanzipation von dieser Gemeinschaft: Der Druck, den die Sekte auf die Proudfoots ausübt, wächst, und kollidiert immer mehr Wills Wunsch nach freier Entfaltung und vor allem: einer Kindheit.